Hinweis: Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Marktbeobachtung. Er stellt keine Kaufempfehlung dar und richtet sich ausschliesslich an Personen ab 18 Jahren.
Was sich am Schweizer Flavor-Markt bewegt
Der Sommer 2026 fällt in eine regulatorisch bewegte Phase. Seit Inkrafttreten des Tabakproduktegesetzes (TabPG) im Oktober 2024 gelten strengere Regeln für die Bewerbung und den Verkauf von E-Zigaretten. Der Parlamentsbeschluss vom 4. Juni 2025 zum Verkaufsverbot von Einweg-E-Zigaretten steht kurz vor der Umsetzung.
Für Konsumentinnen und Konsumenten sind drei Entwicklungen relevant: das schrumpfende Einweg-Sortiment, die Verlagerung zu nachfüllbaren Pod-Systemen, und die zunehmende Nachfrage nach Basis-Kategorien (Frucht, Menthol, Tabak) statt komplexer Mischprofile.
Trend 1: Einweg-Sortiment schrumpft, Pod-Systeme wachsen
Die aktuelle Rechtslage verunsichert Händler bei der Beschaffung neuer Einweg-Chargen. Beobachtbar ist eine Verlagerung des Angebots zu nachfüllbaren Pod-Systemen, die vom kommenden Verbot nicht betroffen sein werden.
Trend 2: Basis-Kategorien dominieren
Statt experimenteller Mischprofile setzen viele Anbieter 2026 auf klassische Basis-Kategorien — einerseits wegen der TabPG-Registrierpflicht pro Rezeptur, andererseits, weil sich Anbieter auf verlässlich nachgefragte Segmente konzentrieren.
Trend 3: Nikotinsalz bleibt Standard bei Einweg & Pods
Für Einweg-Vapes und geschlossene Pod-Systeme sind Nikotinsalze weiterhin das dominante Nikotin-Format: sanfterer Throat Hit, schnellere Aufnahme, geringere Reizung im Rachen. Welche Nikotinstärke individuell passt, hängt vom bisherigen Konsum ab.
Was das für Konsumentinnen und Konsumenten heisst
Wer sein bevorzugtes Einweg-Modell behalten möchte, sollte die aktuelle Kanton-Karte zum Einwegverbot im Auge behalten. Wer den Umstieg auf ein nachfüllbares Pod-System erwägt, findet im Vergleichs-Bereich die Kosten-Gegenüberstellung über 12 Monate.